Parkleuchten im Grugapark

Es sollte ein schön ruhiger Abend werden, einfach mal ein paar Nachtaufnahmen mal wieder machen. Im Park. Nachts. Nach Einbruch der Dunkelheit, wo die meißten Leute sowieso schon Zuhause sind, und das Wochenende einläuten. Also Freitag abend halt. Doch ich habe die Essener offensichtlich mächtig unterschätzt, denn kurz nach 20 Uhr war der Park, nun, “voll” – und das ist noch komplett Untertrieben. Hunderte von Menschen, und mindestens genausoviele Kameras und Stative erblickte ich bereits aus der Schlange am Eingang, und mir dämmerte, dass ich den ruhigen Fotoabend mal schön ruhig vergessen kann.  Und so blieb mir nichts anderes übrig, als die meißten Attraktionen nur im Kopf festzuhalten, und nicht auf dem Chip. Aber nächstes Jahr komme ich wieder. Unter der Woche. Wenn es kalt ist. Oder wenn es gerade aufgehört hat zu regnen. Ein paar Bilder sind aber trotzdem entstanden ;-)

Feuer und Rauch

Sackboys Abenteuer

Es!

Clowns sind echt gruselig!!!

Dieses Bild ist mit Hilfe von 3 Systemblitzen entstanden, alle drahtlos per Funk gezündet (Strobist – Style eben). Zu dem Hauptlicht von vorne links/oben (Metz 48 1/8 power) aus einer kleinen Softbox wurden zusätzlich noch 2 Blitze von links und rechts (Nikon SB24 1/4 power jeweils 90° zur Person in einer 60×60 Softbox mit Wabe) abgefeuert. Der graue Hintergrundkarton (Modell Charcoal) auf dem die Person eigentlich steht, eignet sich hervorragend zum späteren  einfügen von Strukturen/Hintegründen. Folgende Änderungen wurden in Photoshop vorgenommen:

- Hintegrund eingefügt

- Tonwertkorrektur

- Gummiaugen gegen echte Augen ersetzt

- Zähne plastischer gestaltet

- Hose gefärbt

- Hände gefärbt

- Dodge + Burn auf der Hose, Pulli, Gesicht und Hände

- Farblook

Und hier der Vorher-Nachher Vergleich:

Ein paar Tropfen Regenbogen


Ein paar Buntstifte für den Hintergrund, zwei dunkle Buntstifte für den Vordergrund, und ein paar Tropfen Wasser. Viel mehr braucht man nicht…

Henrichshütte Hattingen

Tagsüber hatte ich hier schon eine Serie gemacht, und da die Tage im Moment immer kürzer werden, ist die perfekte Zeit gekommen für ein paar Nachtaufnahmen. Neben den “üblichen” Belichtungsreihen habe ich auch eine neue Technik ausprobiert: das Bild mit der Lok ist in fast völliger Dunkelheit entstanden, mit einer Belichtungszeit von 55 Sekunden. In dieser Zeit bin ich um die Lok herumgelaufen, und ca. 10x einen Aufsteckblitz manuell ausgelöst.